Mittwoch, 17. Februar 2010

Nr.179

40600004

Dienstag, 16. Februar 2010

Nr.178

40600035

Montag, 15. Februar 2010

Boxsäcke und anderes

Nachdem ich gestern über meinTrampolin sprach, finde ich, ich sollte in loser Folge weitere Sportgeräte vorstellen. Mit dem Trampolin, ich erwähnte es gestern, trainieren Sie die untere Körperpartie, aber imgrunde die ganze Wirbelsäule. Leer geht dabei Ihre Arm- und Schulterpartie aus. Da helfen ein Punchingball der ( hierauf hinzuweisen möchte ich nicht versäumen) einen gewissen Übungsgrad voraussetzt. Denn das Ding kommt, dank der eingebauten Federung, höllisch schnell zurück.
Anders so ein Boxsack, welcher wiederum einige Anforderungen hinsichtlich Befestigung und Platzverbrauch stellt und obendrein nicht sonderlich schön aussieht, wenn man nur über die üblichen Wohnräumlichkeiten und nicht einen geeigneten Keller etc. verfügt.

Dennoch hat so ein Boxsack die schöne Eigenschaft, dass man gar trefflich auf ihn drauf hauen kann. Was nicht nur den Armen und Schultern nützt, sondern auch den Stress abbaut.
Wer - noch - keine Probleme mit Armen und Schultern, sehr wohl jedoch welche mit Stress hat, sollte mit leichten Übungen anfangen und zunächst auf den Erwerb eines einschlägigen Gerätes verzichten.

Hier empfehle ich das Modell Westerwelle, das sich derzeit großer Beliebtheit erfreut und von vielen namhaften Vertretern unserer Gesellschaft genutzt wird. Das Modell Westerwelle lädt, diesen Effekt kann ich auch für mich bestätigen, geradezu zum Draufhauen ein. Als da wären die Kanzlerin, Vertreter alles Parteien, Gewerkschaften, Sozialverbände etc.
Das Modell Westerwelle hat den entscheidenden Vorteil, von allen gleich wenig gemocht zu werden und damit die Grundvoraussetzung zum Draufschlagen zu erfüllen. Eine solche Anhäufung von Ungeschick, Taktlosigkeit, ja Vertrottelung, und gleichzeitig Mutwillen und Dummheiten schreit natürlich geradezu danach, dass man drauf haut.

Einem jedoch, einem einzigen, nehme ich - das nur als Randbemerkung - die echte Empörung und damit die wahrhafte Bereitschaft, ernsthaft nicht nur am Stress, sondern auch am Landesfrieden arbeiten zu wollen, nicht ab.

Der Herr Beck, Kurt hat sich dunnemals auch nicht gerade in Taktgefühl geübt. Vermutlich ist er froh, für seinen Job als Boxsack nunmehr endgültig einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben.

Sonntag, 14. Februar 2010

Nr.177

40600028

Wieder mal Zeit zum Hüpfen

Ich habe nämlich jetzt ein Trampolin. Das ist gut für die Laune und die alten Gelenke.

Wenn man dann noch diese Musik dazu hört, verbraucht man auch nochn paar Kalorien fürs lachen.

Hinweis an alle Sportgerätehersteller etc.:
Dieser Beitrag ist bezahlpflichtig, sofern er zu Werbezwecken genutzt wird!

Nr.176

40600024

Samstag, 13. Februar 2010

Nr.175

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Nr.174

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Freitag, 12. Februar 2010

Hopp und weg!

Haben Sie auch schon mal drüber nachgedacht? Also ich denke ständig daran, seit ich das neulich sah.

Es gibt doch wirklich jede Menge strunzdumme, unverschämte, freche und übergriffige Leute, gegen die unsereiner verloren da steht. Weil man blöderweise noch gelernt hat, was sich gehört und was nicht. Weil man in der Generation der Gutmenschen (man mag sie mögen oder nicht) groß geworden ist. Weil man mehr auf Verständigung setzt als auf verbale oder körperliche Übergriffe.
Und wenn man so gebaut ist, wird man irgendwann zornig. Über prügelnde Jugendliche in U-Bahnen. Über sich zusammen rottende Nazis, Terroristen, Kriminelle oder allein agierende Kinderschänder, Tierf***** und gessetzesuntreue Politiker, die allesamt im Vertrauen auf unsere marode Rechtsprechung auf den Fortbestand ihrer Freiheit vertrauen können.

Da verliert man die Lust und die Zeit und das Vertrauen, sich auf den Weg durch die rechtlichen Instanzen zu machen und wünscht sich nur noch eine schnelle Eingreiftruppe, die aufräumt in diesem Sauhaufen. Ohne langes Brimborium. Schnell und effizient.


Die Tschechischen Stromversorger habens nun getan. Und eine im Nahkampf erfahrene Truppe ausgebildet.
Die fackeln nicht lange, sondern klären die Fronten. Sagen dem, ders noch nicht weiss, dass Stromdiebstahl oder eine schlechte Zahlungsmoral kein Kavaliersdelikt sind. Und dass hier und da Blut fließt, ist kein Zufall, sondern Resultat einer soliden Ausbildung.
Dem zuständigen Ministerium war die Sache zwar geringfügig unangenehm, aber man findet sie dem Grunde nach nur in Ordnung. Man sei schließlich nicht in der Ukraine, wo sich jeder ans Stromnetz hänge, wie es ihm gerade in den Sinn kommt.
Der guten Vorsicht halber jedoch hat man den Jungs ihre schwarzen Anzüge weg genommen und sie wieder ins unscheinbare Grau ihrer Kollegen gepackt.

Nun frage ich Sie: Ist es nicht völlig wurscht, wie so einer gekleidet ist, wenn er nur kann, was er kann, und es auch tut?

Donnerstag, 11. Februar 2010

Irrtum

Na, da sind wir jetzt aber wirklich beruhigt. Aber sowas von! Schließlich, wenn man es sich überlegt, wäre es andernfalls ja eine Heidenschweinerei gewesen. So jedoch ist alles in Ordnung, denn ein bisschen Dresche hat ja noch keinem geschadet.

Stattdessen eröffnete uns Jesuitenpater Wolfgang S. nun per Mail, dass keine seiner körperlichen Züchtigungen an den ihm anvertrauten Jungen sexuell motiviert gewesen sei.
Es sei ihm bewusst gewesen, dass die zum Teil körperlich schwersten Schläge und Demütigungen, die er den Kindern und Jugendlichen beigebracht habe, nicht richtig seien. Aber er hätte auf Grund einer eigenen psychischen Störung irgendwie nicht anders gekonnt. Und schließlich sei auch die Kirche schuld, die ihn zwar beispielhaft bei seiner Therapie unterstützt, ihn jedoch zu keiner Zeit aus der Jugendarbeit heraus genommen habe.

Da haben wir doch allervollstes Verständnis dafür. Denn immerhin ... wenn ES stärker war als Wolfgang - was kann man da schon machen?

Vermutlich wird es, wie gerade eben dieser Woche für die Opfer der Jugendgewalt in den Vierziger bis Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts geschehen, irgendwann in sechzig Jahren einen Kongress geben, bei dem man blumig die Furchtbarkeit der Sache beklagt und einhellig feststellt, dass die Sache zwar traurig, aber nun nicht mehr zu ändern ist.

Und das wird die jungen Menschen, die dann keine mehr sind, ganz enorm über ihr verpatztes Leben hin weg trösten. Schon jetzt sind sie ja ganz riesig froh, dass Pater Wolfgang keine sexuellen Gedanken hegte, wenn er sie grün und blau gedroschen hat.

Eines muss ich jetzt aber doch feststellen:
So ehrenhaft die Einsicht des Pater Wolfgang in seine Verfehlungen ist, er hat wichtige Dinge noch nicht gelernt. Hätte er behauptet, um die Schändlichkeit seiner Taten nicht gewusst zu haben (von Ackermann lernen, heisst siegen lernen), wäre das ein klassischer Verbotsirrtum gewesen.
Pater Wolfgang dürfte dann noch in Deutschland leben.
Nach Chile, wo er sich jetzt aufhält, müssen nur die ganz Unbelehrbaren.

Ist aber nicht schlimm: Bei einem Tässchen Tee mit Frau Honecker kann er bei Gelegenheit ja dann besprechen, dass die Welt noch nicht reif für ihn gewesen ist.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Liebe Firma DaimlerChrysler!

Tief beeindruckt nahm ich zur Kenntnis, dass Sie sich für mich und meine Kunst interessieren. Vor meinem geistigen Auge sah ich schon einen Großauftrag und gar meinen künstlerisch-monetären Durchbruch, als mir klar wurde, dass das Interesse gar nicht meiner Kunst gilt.
Sondern meiner nicht minder interessanten Person, die die Aufmerksamkeit eines Ihrer Mitarbeiter so nachhaltig auf sich gezogen hat, dass dieser - vermutlich: wider besseres Wollen - sich ständig während der Arbeitszeit auf meiner Seite tummelt. Von seinem dienstlichen Computer aus (Mac! - das hat nicht jeder an seinem Arbeitsplatz).

Das wiederum (ich weiss nicht recht, wie ich es sagen soll) hat mich tief beeindruckt. Noch am wenigsten dieses Mitarbeiters wegen, der ein höchst unerfreulicher Vertreter der Spezies Autobauer ist.
Vielmehr sah ich all die vielen wackeren anderen Autobauer vor mir, die letzthin völlig unverdient ihren Arbeitsplatz verloren und jene, denen dieses Schicksal ebenso unverdient droht.

LIEBE FIRMA DAIMLERCHRYSLER,

ich frage Sie: Können wir uns das in dieser wirtschaftlich angespannten Zeit noch leisten, dass gut (in diesem Fall ZU GUT) bezahlte Mitarbeiter ihre Zeit - Arbeitszeit! - damit zubringen, rechtschaffene Künstler mit ihrer unerwünschten Aufmerksamkeit zu verfolgen? Wie denn sollen wir das denen erklären, die Tag für Tag für Tag ihre harte Arbeit verrichteten und nun doch ohne eine solche da stehen?

Das fragt sich Ihre, Ihren künstlerischen Großaufträgen immer offen gegenüber stehende

Erphschwester

Motto:

Meine Bilder kann man kaufen. Meine Texte und meine Meinung nicht. D-J

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