Stanley Kubrik und die Russen
Meine werten Leser wissen, daß ich Verschwörungstheorien liebe. Manche gab es schon lange vor meiner Zeit, manche sind aktuell, manche denke ich mir auch selber aus.
Eine der populärsten Theorien ist die, daß die Mondlandung in Wahrheit nicht stattgefunden habe. Nicht von mir, wie ich bedauernd feststellen muß (ich war schlichtweg zu jung), aber genau so gut.
Die Anhänger der Theorie behaupten, die Bilder, die wir vom Mond gesehen hätten, wiesen einige sehr eklatante handwerkliche Fehler auf, die sie schlechterdings unmöglich machen. Jedenfalls auf dem Mond. Da wehe eine Fahne, wo es keinen Wind gäbe, und da fielen die Schatten vollkommen untypisch und diffus, was auf eine künstliche Ausleuchtung schließen ließe. Und überhaupt habe der Hintergrund ausnehmende Ähnlichkeit mit einer Gegend irgendwo in Amerika.
Das Ganze, von dem dieser und jener bis zum heutigen Tag nicht abgekommen ist, läuft auf eine Negation der Mondlandung überhaupt hinaus. Beweisen können wird man die Landung erst dann, wenn man über ausreichend starke Teleskope verfügen wird, mit denen man die Mondoberfläche nach diversen Überbleibseln der Landung absuchen kann.
Eine andere Theorie hingegen besagt, daß die Mondlandung zwar stattgefunden habe, aber nicht hinreichend dokumentiert sei. Weil die Amerikaner es damals schlichtweg ein bißchen eilig hatten, noch vor den Russen dort oben anzukommen. Da konnte man sich von solchen Kleinigkeiten wie der, daß die Dokumentation in Bild und Ton ein wenig klemmte, nicht aufhalten lassen.
In höchst geheimem Auftrag sei also der Herr Kubrik, Filmemacher und Kenner der Materie, mit ausreichend Equipment ausgestattet ins Studio respektive in die Weltgeschichte rausgeschickt worden, um zu dokumentieren, was man in echt noch nicht vorzeigbar dokumentieren konnte. Dem Ereignis täte das im übrigen keinen Abbruch.
So weit die Theorie.
An Kubrik, so ein jugendlicher Filmfan, hätten sich nun die Russen ein Beispiel genommen.
Nicht etwa, weil sie eine Mondlandung simuliert hätten, iiihwo, da ist der Zug ja sowieso abgefahren. Aber seit Schätzing wissen wir, daß auf dem Mond zu landen ja gar nichts ist gegen die Sachen, die so in der Tiefsee stattfinden. Da nämlich muß man 1) erst mal hin kommen und 2) erst mal vorzeigbare Bilder machen.
Die Russen, wie wir letzthin sahen, lieferten mit ihrer Flaggensetzung am Pol in allerhand Meter Tiefe dieser Tage jedoch ein hübsches Stück Hollywood.
"Kenn ich", hat der Jugendliche gesagt und auf den allseits beliebten und viel gesehenen Streifen "Titanic" verwiesen. Es habe so schön geleuchtet und gefunkelt unter Wasser wie eben da.
Wir Normalverbraucher dürfen uns nun fragen, ob die Flagge da unten steckt oder aber nicht, und was sie eigentlich zu bedeuten hat.
Und beim nächsten Mal sprechen wir darüber, wie makaber es wohl ist, auf den Klimawandel und das Abtauen des Pols zu hoffen, damit man die Bodenschätze dort abbauen kann.
Eine der populärsten Theorien ist die, daß die Mondlandung in Wahrheit nicht stattgefunden habe. Nicht von mir, wie ich bedauernd feststellen muß (ich war schlichtweg zu jung), aber genau so gut.
Die Anhänger der Theorie behaupten, die Bilder, die wir vom Mond gesehen hätten, wiesen einige sehr eklatante handwerkliche Fehler auf, die sie schlechterdings unmöglich machen. Jedenfalls auf dem Mond. Da wehe eine Fahne, wo es keinen Wind gäbe, und da fielen die Schatten vollkommen untypisch und diffus, was auf eine künstliche Ausleuchtung schließen ließe. Und überhaupt habe der Hintergrund ausnehmende Ähnlichkeit mit einer Gegend irgendwo in Amerika.
Das Ganze, von dem dieser und jener bis zum heutigen Tag nicht abgekommen ist, läuft auf eine Negation der Mondlandung überhaupt hinaus. Beweisen können wird man die Landung erst dann, wenn man über ausreichend starke Teleskope verfügen wird, mit denen man die Mondoberfläche nach diversen Überbleibseln der Landung absuchen kann.
Eine andere Theorie hingegen besagt, daß die Mondlandung zwar stattgefunden habe, aber nicht hinreichend dokumentiert sei. Weil die Amerikaner es damals schlichtweg ein bißchen eilig hatten, noch vor den Russen dort oben anzukommen. Da konnte man sich von solchen Kleinigkeiten wie der, daß die Dokumentation in Bild und Ton ein wenig klemmte, nicht aufhalten lassen.
In höchst geheimem Auftrag sei also der Herr Kubrik, Filmemacher und Kenner der Materie, mit ausreichend Equipment ausgestattet ins Studio respektive in die Weltgeschichte rausgeschickt worden, um zu dokumentieren, was man in echt noch nicht vorzeigbar dokumentieren konnte. Dem Ereignis täte das im übrigen keinen Abbruch.
So weit die Theorie.
An Kubrik, so ein jugendlicher Filmfan, hätten sich nun die Russen ein Beispiel genommen.
Nicht etwa, weil sie eine Mondlandung simuliert hätten, iiihwo, da ist der Zug ja sowieso abgefahren. Aber seit Schätzing wissen wir, daß auf dem Mond zu landen ja gar nichts ist gegen die Sachen, die so in der Tiefsee stattfinden. Da nämlich muß man 1) erst mal hin kommen und 2) erst mal vorzeigbare Bilder machen.
Die Russen, wie wir letzthin sahen, lieferten mit ihrer Flaggensetzung am Pol in allerhand Meter Tiefe dieser Tage jedoch ein hübsches Stück Hollywood.
"Kenn ich", hat der Jugendliche gesagt und auf den allseits beliebten und viel gesehenen Streifen "Titanic" verwiesen. Es habe so schön geleuchtet und gefunkelt unter Wasser wie eben da.
Wir Normalverbraucher dürfen uns nun fragen, ob die Flagge da unten steckt oder aber nicht, und was sie eigentlich zu bedeuten hat.
Und beim nächsten Mal sprechen wir darüber, wie makaber es wohl ist, auf den Klimawandel und das Abtauen des Pols zu hoffen, damit man die Bodenschätze dort abbauen kann.
erphschwester - 14. Aug, 20:03
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